"layer"

Fotografie
auf A 4-OHP-Folie / Projektion,
Hümme 2000 / Oelshausen 2001.

Ich befrage im künstlerischen Arbeitsprozess Lebens- und Wahrnehmungsgewohnheiten.

Bewusst bin ich Grenzgängerin zwischen den Gattungen und Techniken. Zeichnung, Malerei, Installation und Fotoarbeiten thematisieren Körper und Raum, Blick und Beziehung. Je nach Arbeitsprojekt nutze ich alte und neue Medien, bürste auch deren Regeln gegen den Strich (aktuell in de-montierten Fadenbildern), um so meinen Gegenstand experimentell zu erkunden. Verbindend bleibt dabei meine malerische Haltung. In Ausstellungen arbeite ich gerne mit dem Raum und der Wahrnehmungssituation; einen aktiven Umgang mit der Situation nahezulegen, ist mir wichtig. Zu meinem Arbeitsprozess gehört es, spielerisch im Alltag zu recherchieren und auf scheinbar sinnlose Weise Dinge zusammenzubringen. Dabei gilt das Prinzip Fehler: Fehler sind das Zufällige, Andere, Vor-Bilder störende Fremde. Wertvoll als Widerstände, um auf gewohnheitsmäßige Wahrnehmungsschemata, Sehweisen zu stoßen. So kann etwas aufleuchten, was noch nicht formuliert ist: Kunst zu machen und mit Bildern - auch als BetrachterIn - umzugehen ist da ein bisschen wie forschen oder wie kommunizieren in einer fremden Sprache.